Öl gegen fettige Haut?

Warum soll denn gerade ein Gesichtsöl für fettige und/oder Mischhaut gut sein?

Eigentlich ist es ja auch wirklich komisch: Öl für fettende Haut?!

Wieso eigentlich?

Nun, weil um Hautfette zu entfernen oftmals alkoholhaltigen Mitteln für die Reinigung angewendet werden. Die Haut wird damit absolut fett frei, richtig. Allerdings ist der Nebeneffekt nun, dass die Haut dadurch vollkommen ausgetrocknet wird. Die Haut sagt sich: „Oh, kein Fett mehr zum Schutz meiner Oberfläche da, also produziere ich schnell mal selber!“ Also wird mehr als nötig produziert um dem, Feuchtigkeitsverlust auszugleichen und der zu erwartenden Knappheit vorzubeugen. Das ist durchaus als kontraproduktiv zu betrachten.

Was kann ich also tun?


Qualitativ hochwertige Öle haben die Fähigkeit den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut zu regulieren, also ihr die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu helfen.
Immer auf feuchter Haut angewendet und nur wenige Tropfen. Das reicht schon und dann kann nach kurzer Anwendung eine ausgleichende Wirkung der Talgproduktion festgestellt werden. Die Haut ist nicht mehr fettig und fühlt sich glatt und samtig an.
Wichtig dabei ist nur ein wirklich hochwertiges Gesichtsöl zu nehmen. Auch sollte darauf geachtet werden keine komedogene Öle, also welche, die die Bildung von Mitessern und Pickeln noch vorantreibt,  zu verwenden.

Es müssen nicht immer viele Zutaten sein, aber immer die Richtigen.
In meiner Naturkosmetik verwende ich gute und reine Öle hoher Qualität, die nur durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe wirken und keine weiteren Zusätze brauchen. 

Was Moringaöl und Buritiöl für die Gesichtspflege bedeuten erfahrt Ihr bald bei mir.

Eure Anette von Oel38

Anette NeumannÖl gegen fettige Haut?

Droge Olivenöl

Noch vor wenigen Jahren hätte ich nicht gedacht, dass gerade Olivenöl mein Leben grundlegend verändern sollte. Dabei spielte bei meinem Einstieg in die wunderbare Welt der Öle, gerade Olivenöl eine ganz große Rolle und jetzt bin ich wirklich süchtig danach.

Wie hat das angefangen und warum?

Wie viele von Euch kannte ich Olivenöl als Bestandteil der Küche. Lecker und gesund und deshalb verwenden wir es bei jeder erdenklichen Gelegenheit zum Kochen oder im Salat, aber eben nur in der Küche.

Dabei kann Olivenöl so viel mehr…

Schon in der Antike galt Olivenöl, neben Eselsmilch als ein begehrtes Schönheitmittel. Auch heilende Wirkung wird dem Olivenöl nachgesagt. Wertvolle Ölsäuren und natürliche Antioxidantien wie Oleocanthal und Oleoropein machen es auch deshalb zu einem wunderbaren Basisöl in meiner Kosmetik. Für die Haut ein Kraftpaket aus Vitaminen und wertvollen gesättigten und ungesättigen Fettsäuren.

Ich verwende es fast in jedem meiner Produkte, da es für die Hautpflege einfach unschlagbare Inhaltsstoffe hat und dazu eines der wenigen Pflanzenöle ist, das nicht künstlich hergestellt werden kann.

Auch für die Hautpflege Zuhause ist Olivenöl eine wunderbare Zutat. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Als Badezusatz einfach eine 1/2 Tasse Olivenöl, eine 1/2 Tasse Milch und ein paar Tropfen ätherisches Duftöl oder ein paar Spritzer Deines Lieblingsparfum auf ein Vollbad.
  • Als Handmaske reinigst Du Deine Hände und rubbelst sie kurz mit etwas Zucker ab. Anschließend trägst Du das leicht erwärmte Olivenöl auf und reibst es gründlich ein. Einen Plastik-Handschuh drüber und dann in die Baumwollhandschuhe. Mindestens 1/2 Stunde einwirken lassen. Dann den Rest einmassieren. Herrlich!
  • Auch als Fußmaske. Dann machst Du es genau so wie bei der Handmaske, nimmst nur Frischhaltefolie und Socken,anstelle von Einweg-Handschuhen.
  • Als Haaröl bei struppigem Haar knetest Du lauwarmes Olivenöl in die, noch feuchten Haarspitzen nach der Haarwäsche und lässt es, am Besten über Nacht, einwirken.

Also ein pures Naturkosmetikum und auch deshalb für mich ein *Must have*

Welche Basisöle ich sonst noch verwende und warum ich nicht jedes Öl in meine Kosmetik lasse, erfahrt Ihr bald.

Eure Anette von Oel38

Anette NeumannDroge Olivenöl

Warum ich gerne suche…

Gleich am Anfang meiner Idee ein Sonnenöl aus Olivenöl und Zitrone herzustellen, war natürlich, neben der passenden Rezeptur,  auch die Frage nach den richtigen Rohstoffen zu stellen. Ja sicher, es ist natürlich kein Problem sich mal eben an den PC zu setzen und bei einem Rohstoffhändler alles auf einmal zu bestellen. Das genau habe ich in der Testphase auch mal gemacht! Leider mit total enttäuschenden Ergebnissen. Irgendwie war alles ein Einheitsbrei. Mein Produkt sollte aber hochwertig, sehr pflegend und sogar essbar werden. Macht natürlich keiner mit einem Sonnenöl, aber damit möchte ich ja nur ausdrücken, was in meinen Produkten wirklich drin ist.

Also hieß es dann suchen und selber testen.

Nun ja, es hat sich gelohnt. Jetzt weiß ich woher meine Öle kommen, welche Qualitäten sie haben und was auch der Hersteller für eine Philosophie vertritt. Ich mag besonders Familienbetriebe, in denen noch mit viel Liebe und Sorgfalt produziert wird. Meist kenne ich die Hersteller persönlich. Für mich war es eine Reise der Neugier und Erfahrung und weil meine Kundinnen und Kunden mir ja jeden Tag aufs Neue Ihre Begeisterung zeigen, weiß ich das ich es richtig gemacht habe.

In meinem nächsten Post schreibe ich Euch dann welche Öle ich besonders liebe und warum.

Anette NeumannWarum ich gerne suche…